Dr. Renate Uitz Gewinnerin des Shell She Study Awards 2005 „Es mag verwundern, dass ich, als begeisterte Anhängerin von Biotreibstoffen, jetzt als Kraftstoffentwicklerin ausgerechnet in der Mineralölindustrie arbeite. Seit ich Ende 2005 über den Shell She Study Award (mit meiner Doktorarbeit auf dem Gebiet der Biodieselproduktion) mit Shell in Kontakt gekommen bin, habe ich mich intensiv mit der Branche und den bestehenden beruflichen Möglichkeiten auseinander gesetzt. Es gibt weltweit nur etwa 400-500 KraftstoffentwicklerInnen - meine KollegInnen und ich können die Zukunft unserer Umwelt und des Transportwesens entscheidend mitgestalten. Ich hoffe, dass noch mehr Wissenschaftlerinnen den Mut haben, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Der Shell She Study Award hat mir dabei geholfen, meine Interessen beruflich umzusetzen. Seit September 2006 arbeite ich nun bei Shell Global Solutions, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum der Shell, in der Fuels Technology Group.“ Dr. Claudia Haderspöck Gewinnerin des Shell She Study Awards 2001 „2001 habe ich mit meiner Diplomarbeit zum Thema „Massensensitive Detektion von Mikroorganismen“ am Shell She Study Award teilgenommen. Der Gewinn des Förderpreises hat mir beim Start ins Berufsleben sehr geholfen. Zum einen ist da die Medienpräsenz, die Forschung braucht, um wahrgenommen zu werden. Zum anderen war der Preis wichtig für meinen Lebenslauf und ich konnte damit bei späteren Bewerbungsgesprächen punkten. Nach dem Award habe ich zunächst promoviert und dann als Projektleiterin in der Zellstoffforschung gearbeitet. Zu Shell bin ich erst vor kurzem gekommen. Ich kann allen jungen Forscherinnen in naturwissenschaftlichen Fächern nur empfehlen, die Chance, die der Shell She Study Award bietet, zu nutzen." Prof. Dr. Claudia Staudt 2. Preis Shell She Study Award 1998 „Ich bin sehr froh, dass ich vor fast zehn Jahren als Doktorandin an der Ausschreibung zum Shell She Study Award teilgenommen habe. Ich habe mit den Forschungsergebnissen meines Postdoc Aufenthalts in den USA damals den zweiten Preis gewonnen und dazu eine Menge an Erfahrungen. Als Professorin für Organische und Makromolekulare Chemie arbeite ich heute in Forschung und Lehre. Als Wissenschaftlerin kann ich einen Förderpreis wie den Shell She Study Award nur unterstützen. Die Naturwissenschaften sind eines der wichtigsten Forschungsfelder der Zukunft und wir sollten mehr junge Frauen bestärken, ihr Talent einzubringen. Ich ermutige meine Studentinnen und Doktorandinnen deshalb am Shell She Study Award teilzunehmen. Zwei Studentinnen unseres Instituts haben es in den letzten Jahren bis in das Finale geschafft und eine der beiden hat 2006 sogar den 2. Preis erhalten. Es würde mich freuen, wenn auch zukünftig junge Wissenschaftlerinnen den Award als Chance für ihre berufliche oder persönliche Entwicklung nutzen würden. Schade, dass es nicht mehr solcher Initiativen gibt.“
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